„Äußerst bescheidenes Wochenende“

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Vergangenes Wochenende hat die DJK Holzbüttgen in der 2. Bundesliga ihr obligatorisches Nordwochenende in Kiel gegen den TSV Neuwittenbek und die Gettorfer Seahawks bestritten.

DJK-Kapitän Benedikt Mix trieb sein Team unermüdlich an

Die Grün-Weißen, die mit einem Sieg gegen Hannover 96 in die Saison gestartet sind, konnten ihr Punktekonto am Wochenende nur zart füllen. Gegen den TSV Neuwittenbek startete die DJK samstags engagiert und erarbeitete sich viele Chancen. Die Hausherren hielten jedoch sehr gut dagegen und konnten ebenfalls immer wieder Nadelstiche vor dem Holzbüttger Tor setzen. Das Spiel war im Großen und Ganzen geprägt von Zeitstrafen und Unterbrechungen, die der DJK letzten Endes viel Kraft und vor allem die Möglichkeiten auf ein Comeback kosteten. Der unterbesetzte Kader erlitt am Ende eine 6:9 Niederlage. „Wenn du am Ende wegen Zeitstrafe fast 5 Minuten in Unterzahl spielen musst, ist es einfach verdammt schwer ranzukommen. Das hat uns den Drive genommen.“, resümiert DJK-Nordexperte Stefan Sträusel.

Jan Saurbier und Stefan Sträusel hatten regen Diskussionsbedarf

Am Sonntag galt es für die Grün-Weißen dann für eine Wiedergutmachung zu sorgen und die Gettorf Seahawks zu schlagen. Die Gastgeber starteten überraschend mit einer schnellen Führung in das Spiel, die DJK konnte diese jedoch schnell in einen eigenen Vorsprung ummünzen. Über weite Strecken dominierten die Holzbüttger das Spiel, scheiterten aber immer wieder an der guten Abwehrarbeit der Seahawks. Charakteristische für diese Partie war einmal mehr die hohe Anzahl an Zeitstrafen gegen beide Teams. Die DJK verlor nun mehr und mehr Spielanteile und fing sich unnötige Gegentreffer. Auch wenn Torhüter Domenic Saurbier noch kurz vor Spielende einen Strafschuss entschärfte, musste die DJK einen bitteren Ausgleichstreffer im Anschluss hinnehmen. In der Verlängerung, die im Golden-Goal-Modus entschieden wird, unterlief den Hozbüttgern im Spielaufbau ein folgenschwerer Fehler und Gettorf konnte das Spiel für sich entscheiden.

Trainer Daniel Joest fand nach dem Spiel harte Worte

Chefcoach Daniel Joest fand nach dem Spiel klare Worte: „Diese Leistung gestern war, abgesehen von den Strafen und dem Spielbeginn, gar nicht so übel. Aber das, was wir heute angeboten haben, hatte mit 2. Bundesliga wenig zu tun. Jetzt müssen wir uns sammeln, denn das war ein äußerst bescheidenes Wochenende. Es gilt nun Konstanz und spielerische Disziplin herzustellen, in den nächsten Trainings konzentriert zu arbeiten. Wenn das gelingt, können wir Bremen am 08.10. zuhause Schwierigkeiten bereiten.“