DJK siegt gegen die Floor Fighters

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Foto: Andreas Klüppelberg

Holzbüttgen rückt durch 3er gegen Chemnitz auf Platz 7 vor

Samstag war wieder Matchday in der Stadtparkhalle. 203 Zuschauer folgten dem Ruf der DJK und feuerten die Grün-Weißen zu einem souveränen Sieg an. Das war insbesondere deswegen wichtig, weil mit den Floor Fighters Chemnitz der vor diesem Spieltag punktgleiche Tabellennachbar zu Gast war.

Das über weite strecken spannende und intensive Spiel läutete U19-Nationalspieler Nils Hofferbert nach knapp drei Minuten mit seinem ersten von insgesamt vier Treffern ein. Sturmpartner Essek Svåren legte wunderschön auf. Die beiden zeigten früh, dass sie an diesen Abend hervorragend harmonieren sollten. Die Chemnitzer zeigten sich unbeeindruckt und drehten die Partie bis zur Mitte des ersten Drittels (Langenstraß (10. Minute); Skopovy (12.)). Dann drehte auch der zweite Block der DJK auf. Simon Lange legte für Ilari Suuronen auf(15.), danach vollstreckte das Duo Hofferbert-Svåren erneut (16.). Das erste Drittel wurde mit 3:2 entschieden.

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Im zweiten Drittel ging es mit Toren auf beiden Seiten munter weiter (Hofferbert (21.); Schröder (23.)) , bis sich die Chemnitzer beim Stand von 4:3 mit einer Matchstrafe und der daraus resultierenden 5-Minuten-Strafe selbst schwächten. Die DJK nutzte diesen Vorteil aber nur zum Teil aus. Erst durch eine eigene 2-Minuten-Strafe selbst dezimiert, war es danach ein sauber ausgeführter Penalty von Hofferbert (27.), der aus der Überzahl etwas Zählbares erbrachte. Kaum waren die Chemnitzer wieder vollzählig, klingelte es erneut im Kasten von Jan Saurbier durch einen Treffer von Skopovy (30.). Die Grün-Weißen zeigten sich unbeeindruckt und Tore durch Svåren (32.) und Lange (33.) deuteten auf eine vorzeitige Entscheidung nach zwei Dritteln des Spiels.

Mit 5 Scorerpunkten bester Spieler des Abends – Nils Hofferbert (Foto: Andreas Klüppelberg)

Nils Hofferbert deutete nach dem Spiel zwar die Matchstrafe des Gegners als psychologischen Vorteil für sein Team, betonte danach aber auch: „Heute haben wir von Anfang bis Ende eine engagierte Leistung gezeigt. Hinten die Schüsse geblockt und vorne unsere Chancen genutzt. Darum kann man von einem verdienten Sieg sprechen.“

Im letzten Drittel erhöhte dann noch Suuronen auf 8:4 (51.). Die Chemnitzer, obwohl sie immer wieder den Goalie für einen sechsten Feldspieler rausnahmen, konnten nicht mehr als einen weiteren Ehrentreffer erzielen (Langenstraß (57.)). Ein höherer Sieg wurde verpasst, da Suuronen nach toller Einzelleistung am Tor vorbeischob und Svåren und Hofferbert zwei weitere Penaltys vergaben. Das tat der Stimmung in der Halle aber keinen Abbruch. Die Partie endete unter tosendem Applaus des Publikums mit 8:5.

Intensives Spiel vor toller Kulisse – DJK gg. Chemnitz (Foto: Andreas Klüppelberg)

Enorm wichtige drei Punkte. Denn dadurch zog man nicht nur auf Platz 7 und damit an Chemnitz vorbei, sondern behält die ebenfalls an diesem Wochenende gegen Schenefeld siegreichen Kauferinger mit drei Punkten auf Abstand. Die Schenefelder wiederum fallen durch die Niederlage auf Platz 8 mit einen Punkt Rückstand auf Holzbüttgen zurück. Da man zudem nun punktgleich mit der BAT aus Berlin ist, und die Piranhhas aus Hamburg auch nur einen Punkt entfernt sind, ist zwei Spiele vor Schluss wieder alles drin. Sowohl nach oben als auch nach unten.

Die Richtung wird das nächste 6-Punkte-Spiel in Kaufering weisen.