Start Allgemein U13-Juniorinnen der DJK Holzbüttgen belegen bei der Deutschen Meisterschaft einen starken vierten...

U13-Juniorinnen der DJK Holzbüttgen belegen bei der Deutschen Meisterschaft einen starken vierten Platz

15
Foto: Mike Krekeler

Mit der Qualifikation als NRW-Meister hatten sich die U13-Juniorinnen der DJK Holzbüttgen für die Deutsche Meisterschaft am 20. und 21. Juni in Jena belohnt. Bei hochsommerlichen Temperaturen und einer entsprechend aufgeheizten Halle trafen die besten Mannschaften Deutschlands aufeinander. Am Ende stand für die DJK ein respektabler vierter Platz als beste West-Mannschaft noch vor den Dümptener Füchsen und den Heljens Haien. (Bericht: Mike Krekeler)

Der Turnierauftakt am Samstag gelang den Holzbüttgerinnen nach Maß. Gegen die Heljens Haie, die sich als Drittplatzierter der NRW-Liga ebenfalls für die Endrunde qualifiziert hatten, ließ die DJK nichts anbrennen und feierte mit einem deutlichen 13:4-Erfolg einen ungefährdeten Auftaktsieg.
Torschützinnen: 5x Charlotte von Rüden, 2x Hannah Höck, 2x Romina Krekeler, 1x Mira Donnantuoni, 1x Marleen von Buch, 1x Tilda Zabrocki, 1x Julia Höck

Im zweiten Gruppenspiel wartete mit der SG Eisbären Juniors / Tegel Tigers dann ein deutlich stärkerer Gegner. Es entwickelte sich eine intensive und spannende Partie, in der die DJK Holzbüttgen acht Minuten vor dem Ende schon mit 6:8 im Hintertreffen lag. Die zu Spielbeginn mit einer Fußverletzung ausgeschiedene Romina Krekeler kehrte in der Schlussphase wieder aufs Feld zurück und konnte mit ihren drei Treffern in Folge das Spiel noch in einen 9:8-Sieg drehen. Wie sich später herausstellte, war dieser Erfolg der Schlüssel zum Einzug ins Halbfinale.
Torschützinnen: 5x Charlotte von Rüden, 3x Romina Krekeler, 1x Tilda Zabrocki

Foto: Mike Krekeler

Im letzten Gruppenspiel ging es gegen die SG Kaufering / Amendingen / Geiselbullach. Die DJK Holzbüttgen fand über weite Strecken kein wirksames Mittel in der Defensive, um den Offensivdruck des Gegners zu unterbinden und lief zu häufig in Konter. Die körperlich und spielerisch starke Spielgemeinschaft zeigte eindrucksvoll ihre Qualitäten und setzte sich verdient mit 12:6 durch.
Torschützinnen: 3x Charlotte von Rüden, 2x Hannah Höck, 1x Ida Beck

Als Gruppenzweiter zog Holzbüttgen dennoch verdient ins Halbfinale ein. Dort wartete mit der SG BW96 Schenefeld / TSC Wellingsbüttel der spätere Deutsche Meister. Die Norddeutschen erwischten einen Start nach Maß und führten bereits zur Halbzeit mit 6:0. Auch nach der Pause gelang es nicht, den Spielfluss des Gegners entscheidend zu unterbrechen. Bis kurz vor Schluss stand ein 0:12 auf der Anzeigetafel, ehe Greta Zabrocki und Hannah Höck mit ihren Treffern noch für den 2:12-Endstand sorgten. Trotz großem Einsatz war in dieser Begegnung gegen den späteren Titelträger für die DJK nichts zu holen.

Foto: Mike Krekeler

Im Spiel um Platz drei kam es erneut zum Duell mit der SG Kaufering / Amendingen / Geiselbullach. Die Partie verlief deutlich ausgeglichener und zur Halbzeit stand es nach Treffern von Greta Zabrocki und Hannah Höck 2:2. Nach dem Seitenwechsel konnte sich der Gegner zwar auf 5:2 absetzen, doch die DJK Holzbüttgen gab sich nicht auf, kämpfte sich immer wieder heran und hielt die Begegnung bis in die Schlussphase durch die Tore von Hannah Höck und Charlotte von Rüden offen. Letztlich setzte sich die bayrische Spielgemeinschaft aber aufgrund der größeren individuellen Qualität mit 7:4 durch.

Mit zwei Siegen aus fünf Spielen und dem vierten Platz gehört die DJK Holzbüttgen zu den besten U13-Mannschaften Deutschlands und als bester Vertreter der Region West. Gleichzeitig zeigte das Turnier auch deutlich, dass insbesondere die Spielgemeinschaften derzeit noch einen Schritt voraus sind. Gerade in den Bereichen Taktik, Spielübersicht und mannschaftliche Geschlossenheit konnten die Gegner ihre Vorteile ausspielen. Für die Holzbüttgerinnen sollte diese Endrunde deshalb vor allem als wichtiger Lernprozess gesehen werden. Auch viele der heutigen Deutschen Meister in den höheren Altersklassen haben ihre ersten Erfahrungen auf Bundesebene mit ähnlichen Ergebnissen gesammelt. Die Voraussetzungen sind vorhanden, um in den kommenden Jahren den nächsten Schritt zu machen und auch um die Medaillenplätze mitzuspielen.

Ein besonderer persönlicher Erfolg gelang Charlotte von Rüden. Sie wurde aufgrund ihrer offensiven Leistungen während des Turniers in das Allstar-Team der Deutschen Meisterschaft gewählt.

Ein herzliches Dankeschön gilt abschließend dem Trainerteam Regina Safenreider und Luis Mehler, den Team-Managerinnen Christiane Höck und Bettina Krekeler sowie den zahlreichen mitgereisten Eltern und Fans, die das Team während des gesamten Wochenendes lautstark unterstützten. Stellvertretend sei hier auch Jürgen Becherer erwähnt, der als DJK-Fan der ersten Stunde einmal mehr mitreiste und für beste Stimmung auf den Zuschauerrängen sorgte. Ohne dieses Engagement aller Beteiligten wäre eine Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft in dieser Form nicht möglich.