Sensationswochenende der DJK

266
Foto: Andreas Klüppelberg

Nach Sieg über den Rekordmeister UHC Weißenfels am Samstag folgte Niederlage in der Verlängerung gegen den Vizemeister TV Lilienthal (Bericht: Fabian Schirmer)

Die Aussichten der DJK vor dem vergangenen Wochenende waren von bescheidener Natur. Man hoffte sowohl Weißenfels, welche vor dem Spieltag auf Platz eins lagen, als auch Lilienthal (Platz 4) jeweils einen Punkt abzuluchsen. Das Trainerteam war sich der schweren Aufgabe bewusst. Man wollte es dem Gegner so schwer wie möglich machen.

Die DJK stellte sich tief und kompakt in die Defensive. Dennoch ließ das erste eigene Tor nicht lange auf sich warten, die DJK ging nach 22 Sekunden mit einem Treffer von Janik Pfeiffer in Führung. Die Weißenfelser brauchten danach etwas Zeit, um die effektive Abwehr der Holzbüttger zu durchbrechen. Jonas Hoffmann schoss das 1:1 nach knapp vier Minuten. Weißenfels spielte taktisch stark und erzielte noch weitere zwei Treffer im erstem Drittel. Dennoch scheiterten sie zu oft an der Abwehr Holzbüttgens, welche mit Konterangriffen ihre Führung weiter ausbauen konnten. Auch eine 2-Minuten-Strafe gegen Hofferbert konnten die Holzbüttger gut überstehen. So stand es am Ende des ersten Drittel 6:3.

Hofferbert in Action gegen Weißenfels (Foto: Andreas Klüppelberg)
Werbung

Die Devise war klar. Man wollte genau so weiter spielen. Nach einer weiteren heil überstandener 2-Minuten-Strafe und einer sehr starken Leistung der Holzbüttger stand es am Ende des zweiten Drittels 8:6 für Holzbüttgen. Aber die DJK hatte am Ende dieses Drittels den Ausfall eines Abwehrspielers zu beklagen. Alex Sagafe wurde am Kopf verletzt und fiel somit aus.

Die DJK wollte nun den Sack zumachen und das „Unmögliche“ schaffen. „Jedem war klar, dieses Drittel würde das schwierigste und hitzigste sein,“ sagte Kapitän Kevin Strauss. Nach einem anstrengenden letzten Drittel mit insgesamt vier 2-Minuten-Strafen gewann die DJK überraschend gegen den UHC Weißenfels mit 11:9. Der Neuzugang Essek Svåren bestritt sein Debüt im Holzbüttgen-Trikot und schoss gleich vier Tore.

Saurbier als starker Rückhalt (Foto: Andreas Klüppelberg)

Mit dem Sieg über Weißenfels im Rücken wollte man nun auch am Sonntag gegen Lilienthal gewinnen. Lilienthal spielte taktisch stark gegen eine starke Abwehr der DJK. Das erste Tor fiel nach fünf Minuten für Lilienthal, die DJK wollte dies nicht einfach hinnehmen und zog daraufhin an Lilienthal vorbei. So stand es 1:2 für die DJK nach dem ersten Drittel.

Auch das zweite Drittel konnten die Holzbüttger, trotz zweier 2-Minuten-Strafen für sich entscheiden. So stand es am Anfang des dritten Drittels 4:5 für die DJK. Das letzte Drittel wurde zu einem Albtraum nachdem die Lilienthaler das 5:5 machten schossen sie nach zwanzig Sekunden bereits das 6:5. Die DJK kämpfte sich wieder ran und überholte nochmal mit zwei Toren, letztendlich glichen die Lilienthaler aber wieder aus. So ging es in die Verlängerung mit 7:7, in der die Lilienthaler während einer Überzahl den Siegtreffer erzielten.

Auch wenn das Spiel am Sonntag etwas bitter war, konnten die Holzbüttger zufrieden und wohl verdient die vier Punkte einstreichen und sich in der Tabelle so vor Schenefeld schieben. Platz 7-9, also einschließlich Holzbüttgen, haben 11 Punkte auf ihrem Konto und die DJK muss noch gegen jeden davon spielen. „Die Rückrunde verspricht damit sehr spannend zu werden“, freut sich Spieler Dennis Schiffer.

Nächstes Wochenende spielt die DJK am Samstag gegen Wernigerode um 19:00 Uhr und am Samstag gegen Schenefeld um 16:00 Uhr. Beide Spiele finden wie immer in der Stadtparkhalle statt.